Fotobertls Photography
F o t o b l o g (Landschaft, Street, City, Natur- u. Makrofotografie)
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Meine Gedanken und Emotionen in der St. Peters-Kirche + Foto-Magazin mit Foto-Selbstanalyse Es war das erste Mal, wo ich bewusst und gezielt Aufnahmen in einer Kirche gemacht habe. Bisher hatte ich immer eine Hemmschwelle, dort Ort der Stille, ist ja Heilig. Als ich in Heppenheim auf Streetfotografie-Tour war, kam ich an der St. Peters-Kirche vorbei und ging hinein, um Gedenkkerzen für meine Eltern und Verwandte anzuzünden. Das Videomaterial wollte ich als B-Roll verwenden. Nach dem das Video online war. hatte mich „Andy Bischof“ in seinem Kommentar, darauf aufmerksam, dass die Gedenkkerzen ein tolles S/W Motiv seien. Sein Hinweis, habe ich zum Anlass genommen, ein Video und Bildaufnahmen, nur vom inneren der Kirche zu machen. Ich wusste, das es in der Kirche relativ düster ist und habe bewusst kein Stativ mitgenommen. Für meine Nikon D 850 und dem 50 mm, f/1.8, sollte eine hohe „ISO“ aber kein Problem sein. Je nach „Lichtsituation“, hatte ich mich zwischen ISO 4.000-8.000 bewegt. Bei der Blende hatte ich mich zwischen f/1.8-3.5 bewegt. Somit hatte ich mit der Verschlusszeit keine Probleme mit dem Verwackeln. Meine Gedanken u. Gefühle beim Fotografieren, möchte ich kurz zusammen fassen. Mit Respekt und bedacht, habe ich mir die Motive ausgesucht. Die meisten Motive sind über mir platziert und dadurch konnte ich nur mit der Untersicht/Froschperspektive fotografieren. Bei den ersten 3 Motiven hatte ich ein seltsames Gefühl und mein Kopf stellte sich immer wieder die Frage, ob das okay ist. Als ich dann im Fotografieflow war, rückte mein Kopfkino langsam, aber sicher immer weiter in den Hintergrund und ich war auf meine Motive und die sehr dynamischen Settings konzentriert. Bei dem ein und anderen Motiv, stand ich erstmal davor und habe inne gehalten. Bei manchen Motive, war der Platz davor sehr begrenzt. Da muss ich mir den besten Blickwinkel u. Perspektive suchen. Nach dem ich bei den Gedenkkerzen ankam und für meine Eltern und Verwandte Kerzen angezündet hatte, war es wieder da, dass seltsame Gefühl und der Kopf fing auch wieder an. Ein Moment des gedenken und der Stille in der Kirche (ich war alleine), bin ich zu meinem nächsten Motiv und hatte wieder den nötigen Respekt. Als hätte jemand die Handbremse bei mir angezogen, bewegte ich mich von Motiv zu Motiv und stand erstmal davor und meine Gedanken schweiften hin und her. Der Pfarrer war auch mal kurz anwesend. Es schien so, als er etwas für die nächste Messe gebracht hat. Er hatte mir beim Fotografieren keine Beachtung geschenkt und so machte ich mein Ding. Nach gefühlten 2 Std. und rd. 120 Bilder auf der Karte, ging ich dann still und leise. Ich hätte nicht gedacht, dass mein Kopf so nachdenklich wird und ich mir Gedanken über das hier und jetzt machte. Als ich mir das Rohe Video- und Bildmaterial am Bildschirm anschaute, war ich in Gedanken und stellte mir den Moment vor, als ich vor dem Motiv stand und inne hielt. Das waren meine Gedanken und Emotionen in der Kirche! Selbstanalyse >>> - Video
26.12.2025
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Fotoberichte
Statistische Jahresauswertung von Equipment und Settings Alle Jahre wieder! Das Jahr neigt sich dem Ende zu und da ist es für mich wieder an der Zeit, eine Zusammenfassung zu erstellen, mit welchem Equipment und welchen Settings ich das Jahr über unterwegs war. Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Verteilungen das Jahr über so waren. Und immer wieder aufs neue, würde ich mich verschätzen, wenn ich eine Prognose davor abgeben müsste. Damit die Auswertung hier nicht zu viel Platz in Anspruch nimmt, habe ich das Ganze in eine PDF-Datei gepackt. Ich wünsche viel Spaß beim lesen! Ich wünsche an dieser Stelle, allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026. Bis 2026!!!
29.12.2025
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Information
Die Stille am Wiesensee im Schnee Wie schon in der Anmoderation angesprochen, drehen meine Frau und ich, um den Wiesensee als unsere Spaziergänger-Runde. Nach den Weihnachtsfeiertagen, waren wir wieder bei tollem Sonnenschein hier. Obwohl bestimmt viele frei hatten, war es erstaunlich ruhig. Sonst sind hier relativ viele Spaziergänger und Jogger unterwegs. Auf unserer Runde, haben wir zwischen durch immer wieder einen Stopp gemacht, um den Ausblick zu genießen und unsere Gesichter von den wohltuenden Sonnenstrahlen „erwärmen“ zu lassen. Die Stille und die Sonne taten gut! Obwohl ich den Rundweg und seine Aussichtsstellen in und auswendig kenne, habe ich zum ersten Mal gewisse Stellen als mögliche Motive wahrgenommen. Von diesen Stellen, habe ich mir Fotos mit dem Handy gemacht, die ich mir zu hause in Ruhe angesehen habe. Beim Durchsehen, wusste ich, hier möchte mit der Kamera die Tage zurückkommen. Die Frage, wo sich mir beim ansehen der Fotos stellte, wie könnte ich die Bildkomposition mit der Kamera gestalten? Ich wollte das die Hauptmotive, die im Vordergrund sind, hervorheben und einen starken Ausdruck verleihen. Das kann man „nur“, wenn ich in der Morgendämmerung komme und die Hauptmotive mit einem/zwei Blitz/e anstrahle. Das war die Idee! In der Wetter-App habe ich dann geschaut, wann Sonnenaufgang ist. Ich wolle ca. eine halbe Stunde davor am ersten Motiv sein. Gesagt getan! Vorort hatte ich dann das Problem, dass es schon heller war, als ich erwartet hatte. Es war schon „so hell“, dass es mit Blitz/e keinen Sinn mehr gemacht hat. Also mache ich meine Fotos ohne Blitz. Ich bin dann vor jedem Motiv herumgelaufen und habe mir den optimalen Abstand und Blickwinkel gesucht. So habe ich dann meine Fotos von den Motiven step by step gemacht. Da wir seit langer Zeit, mal wieder eine dünne „geschlossene“ Schneedecke haben, sind noch einige Fotos dazu gekommen. Auf dem Rückweg, hatte die Sonne durch die Wolkendecke, noch den ein und anderen Sonnenstrahl durchgelassen und ich konnte noch mit dem Handy eine Handvoll Fotos machen. So war meine kleine Wiesensee-Tour im neuen Jahr 2026. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Bilder werden und es wurde ein Bildband daraus. Viel Spaß beim Anschauen! - Bildband - Video
09.01.2026
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Natur/Landschaft
Was macht man, wenn es 10 Tage, mal mehr und mal weniger am Stück Regnet ??? So wie es die Wettervorhersage im Web beschrieben hat, ist es auch gekommen :-(((. Es hat über eine Woche am Stück geregnet und das ist nicht gerade Fotografie freundlich :-(((. Was macht man da, wenn man Lust zum fotografieren hat und nicht unbedingt bei Regen raus will? Man lässt sich etwas für zu hause einfallen und sucht dann die geeigneten Motive dafür. Meine Idee war, „Licht und Schatten“ und das mit kl. Motiven, die man auf dem Tisch unter einer Lampe platzieren kann. Ja, es ist nichts spektakuläres, aber ich habe mir Gedanken gemacht. Kurze Beschreibung zu meinem Aufbau. Meine Schreibtischplatte ist kpl. weiß. Da habe ich schon einmal einen neutralen Untergrund für meine kleinen unspektakulären Motive. Beste Voraussetzungen, um Motive in S/W mit dem dunklen Schatten von der Schreibtischlampe und die weiße Schreibtischplatte zu fotografieren. Die Nikon D 850 mit dem 90 mm, f/2.8 Makro, habe ich auf ein Stativ geschraubt und vor den Schreibtisch gestellt. Die kl. Motive unter der Lampe platziert und die Lampe so ausgerichtet, dass es einen Schatten zur Kamera hin erzeugt. Um das helle Licht der Lampe etwas softer zu machen, habe ich ein Mini-Stativ daneben gestellt und mit einem flexiblen Stab mit einer Klemme daran montiert. In die Klemme, habe ich eine Luftpolsterfolie, als Diffusor geklemmt. Damit wurde das helle Licht etwas gedämpft. Im M-Modus, einer Blende von f/6.3 und einer Verschlusszeit-Vorwahl, die ins leichte Unterbelichten ging, habe ich dann step by step meine Motive abfotografiert. Um eine leichte Unschärfe ins Motiv zu bekommen, habe ich manuell fokussiert, um so nur gewisse Bereiche im Motiv scharf zustellen. Die Fotos habe ich anschl. in Helicon Fokus Pro zusammen gefügt. Wie schon oben angesprochen, handelt es sich ja um unspektakuläre Motive. Daher würde ich das Ganze als „Kreative“ Übung definieren. In dem Kurzvideo, gibt es nur eine kl. Einführung und die Bilder zu sehen. Das Video geht am 24.01.2026 online!
19.01.2026
- By Fotobertl
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Bildermix
Grundlagen-Technik (Tiefe und Perspektive) Heute geht es um etwas Grundlagen-Technik. Genau genommen um „Wege wie man Perspektive verstärken oder abschwächen kann“. Kurzer Hinweis, zu unseren Augen und Gehirn. Obwohl weit entfernte Objekte auf unsere Netzhaut des Auges uns kleiner vorkommen, als Objekte in der Nähe, ist unser Gehirn unter der Verwendung bestimmter Hinweise in der Lage, die tatsächliche Größe und Entfernung einzuschätzen. Das Gehirn akzeptiert sogar beide Realitäten - entfernter Objekte sind klein und original groß zugleich. Dasselbe passiert bei der linearen Perspektive. Parallel laufende Eisenbahnschienen scheinen sich in der Ferne hin zu verjüngen. Trotzdem nehmen wir die Eisenbahnschienen gleichbleibend breit war. Stichwort: Stürzende Linien! Jetzt aber genug der Theorie! In einer kleinen Übersichts-Tabelle, habe ich ein paar Beispiele gegenüber gestellt, wie man die Perspektive „Verstärken oder Abschwächen“ kann.
31.01.2026
- By Fotobertl
- Kategorie:
techn.-Grundlagen